Am 05/06.02.26 und am 11/12.02.26 machten die Klassen 9a,b,c,P und 10M einen Erste-Hilfe-Kurs mit Herrn Demling. Der Kurs wurde von den Maltesern Mellrichstadt unterstützt und ist Grundvoraussetzung zur Teilnahme an einem Führerscheinkurs.
Am ersten Tag lernten wir alles über die Rettungskette. Am wichtigsten ist dabei der Eigenschutz. Das müssen wir auch bei der Fahrschule wissen.
Das Üben des Notrufes (112) stellte den nächsten Schwerpunkt des Kurses dar. Danach führten wir bei einem Übungstorso eine Atemkontrolle durch. Dann ging es auch schon an die Herzdruckmassage mit Atemspende. Das war der größte Punkt an den beiden Tagen. Dabei kam auch der Defibrillator zum Einsatz. Es war echt super, dass wir ein solches Gerät einmal zum Üben ausprobieren durften. Bei uns in der Aula hängt übrigens auch ein solcher Defibrillator. Gegen Ende des Tages lernten wir dann noch viel über Krankheiten wie Herzinfarkt, Asthma, Schlaganfall und sonstige Krankheiten. Das war echt interessant.

Am zweiten Tag haben wir zu Beginn die Lektionen des ersten Tages wiederholt. Als Erstes stand eine Übung zu Dritt mit dem Defibrillator auf dem Programm.
Wir haben anschließend über stark blutende Wunden gesprochen und Druckverbände in der Gruppe geübt. Cool war, wie wir Pflaster an schwierigen Stellen, wie zum Beispiel am Ellenbogen und Fingerkuppen, kleben durften. Manche Schüler waren danach halb eingebunden. Dann lernten wir, was wir machen sollen, wenn wir ein abgetrenntes Körperteil, wie einen Finger behandeln müssen, so dass dieser „am Leben“ bleibt und eventuell wieder angenäht werden kann.
Als Nächstes erfuhren wir, wie wir Menschen aus einem brennenden Haus oder Auto ziehen können. Das geschieht mit dem sogenannten Rautek-Rettungsgriff.
Dann besprachen wir die stabile Seitenlage. Dies haben wir dann gleich an unseren Mitschülern geübt. Das war ziemlich lustig. Als nächstes stand die Schocklage auf dem Programm. Die Lagerung des Patienten ist hierbei wichtig. Natürlich haben wir auch das praktisch geübt.
Anschließend lernten wir, wie wir richtig handeln, wenn jemand droht zu ersticken. Das nächste war das richtige Verhalten bei einem Verkehrsunfall.
Als Letztes ging es um das richtige Verhalten bei einem Motorradunfall. Wir durften dann in verschiedenen Gruppen eine richtige Helmabnahme durchführen. Das hat natürlich auch wieder jede Menge Freude bereitet.

Uns allen hat das alles sehr viel Spaß gemacht. Außerdem konnte uns auch ein bisschen die Angst genommen werden, wie wir im Ernstfall richtig handeln. Super ist die Tatsache, dass alle Schüler den Schein bestanden haben und sich nun bei der Fahrschule damit anmelden können. Und eine gelungene Abwechslung von unserem Schulalltag war es allemal!

Den Erste-Hilfe-Kurs bei uns an der Schule können wir echt nur weiterempfehlen.

Hier noch ein paar Bilder, die uns im Kurs zeigen: